Engel der Geschichte

Engel der Geschichte / Vita Umbrae - Ausstellung in der Galerie der Gießerei Flierl in Berlin
Engel der Geschichte / Vita Umbrae - Ausstellung in der Galerie der Gießerei Flierl in Berlin

Ein deutscher Engel

Der Surrealist

Höhe 16,5 cm

PW 81, Zweite Fassung von PW 67

2013 und 2014

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Angelus vetus

Höhe 17 cm

PW 78, zweite Fassung von PW 68

2013 und 2014

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Atlantis

Höhe 17 cm

PW 69, zweite Fassung

2013 und 2014

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Auch als Bronzefassung

Unbekannter Engel

Höhe 3cm

PW 95, zweite Fassung von PW 70

2014

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Luzifer

Höhe 32 cm

PW 80

2014

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Auch als Bronzefassung

Der Expressionist

Für Georg Heym

Höhe 34 cm

PW 83

2014

Hier finden Sie auch ein Gedicht.

Engel der Tiere

Höhe 35 cm

PW 91, erste Fassung

2014

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Auch als Bronzefassung

Schlafender Engel

Länge 17,5 cm

PW 73

2014

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Versunken

Länge 19 cm

PW 75

2014

Hier finden Sie auch zwei Prosagedichte.

Träumender Engel

Länge 38 cm

Höhe 16 cm

PW 132

2015

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Auch als Bronzefassung

Im Wind

Für Walter Benjamin

Breite 41,5 cm

Höhe 32,5 cm

PW 133

2015

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Auch als Bronzefassung

Nein

Für Walter Benjamin

Höhe 36,5 cm

PW 134

2015

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Auch als Bronzefassung

Denn einer ist immer kleiner

Höhe 32,5 und 16 cm

PW 135

2015

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Die Nasenspitze gehört der Kunst!

Höhe 26,5 cm

PW 136

2015

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Der Wächter

Höhe 18 cm

PW 138

2015

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Lift not the painted veil

Für Percy Bysshe Shelley

Höhe 27 cm

PW 146

2015

Hier finden Sie auch das Shelley-Gedicht und die Fotografik, die zu dieser Skulptur entstand.

Für Gryphius

Höhe 26 cm

PW 147, zweite Fassung

2016

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Ein deutscher Engel

Höhe 16,5 cm

PW 81, dritte Fassung von PW 67

2016

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Kleiner Engel im Wind

PW 154

2016

Le blanc souci de notre toile

Erster Stein

Für Mallarmé

ca. 22 cm

PW 154

2016

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Le blanc souci de notre toile

Zweiter Stein

Für Mallarmé

Höhe ca. 18 cm

PW 161

2016

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Le blanc souci de notre toile

Dritter Stein

Für Mallarmé

Höhe ca. 18 cm

PW 163

2016

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Die Winterreise

Für Wilhelm Müller und Franz Schubert

Höhe 25,5 cm

PW 164

2017

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Der gerettete Engel

Höhe 46,5 cm

PW 191

2017

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Grün

Höhe 29 cm

PW 210

2017

Der Oktoberengel

Höhe 32 cm

PW 211

2018

Verborgen

Höhe 20 cm

PW 125

2017

Die Engel besprechen sich

Entwürfe

Höhe 27 bis 43 cm

PW 218 bis 221 und PW 226

 

Der Liebende

Der Erfahrene

Der Gelehrte

Wahrlich ich sage euch

Der kleine Held

Ich hör auf die Zeichen

Alabaster 42,5 cm

PW 242

2018

Ich seh auf die Zeichen, die zuzeiten geschehn

Für St. H.

Höhe 41,5 cm

PW 243

2018


Atlantis steckt noch im Stein...

Vielleicht ist es meine Arbeitsweise, die Skulptur aus dem Stein zu graben, sie frei zu legen - und nicht, sie heraus zu schlagen - die mir bei meiner Arbeit dieses Gefühl gibt, Archäologin zu sein. Und möglicherweise habe ich meine Technik auch aus diesem Grunde gewählt.

 

Atlantis steckt noch im Stein, es steckt immer im Stein, denn die neue Form wächst der älteren zu.

Die überlieferte Form, über Jahrhunderte, Jahrtausende geprägt, ist die stärkere, sie gewinnt. Wir fügen etwas hinzu, sie nimmt es auf. Wir nehmen etwas weg, sie ergänzt.

 

Aus der Perspektive der reinen Form betrachtet, erscheint die Formentwicklung der Moderne als fortgesetzter Versuch, die Nabelschnur zu durchtrennen. Es galt die Verpflichtung zur Nouveauté - und also zum Bruch, zum Brechen mit vorgefundener Form. Ein Prozeß, an dessen Ende zwangsläufig ihre Zerstörung steht.

 

Meine Kunst, sie möchte auch immer erinnern.

Ich versuche, die Genese der Form in meinen Arbeiten sichtbar zu machen, sie sollen ihre Geschichte erzählen. So gab ich "Atlantis" die neue Gestalt und ließ es zu, daß die alte gewinnt: Atlantis entsteht so fast von allein. Für andere Arbeiten konnte ich andere Lösungen finden.

Diese Skulptur erinnert, zitiert in der Drehung Kunstwerke der Renaissance.

"Atlantis" war dort unterwegs - es ist mein Engel der Renaissance.

 

Ich liebe die Arbeit mit dem gnadenlos ehrlichen Stein, der für mich immer auch einer der Weisen ist - weil es für jeden Stein, für jede Skulptur ein eigenes Dasein, die ganz eigene Existenz gibt.

In jedem Stein steckt ein Stein.

 

Der Speckstein erlaubt nur die Arbeit mit einer geschlossenen Form. Sie zu brechen, verbietet sich hier von selbst, das kommt mir gelegen.

 

Die Archaik, die viele meiner Arbeiten kennzeichnet, hat ihren Urprung sicher nicht nur in dem beschriebenen Umgang mit überlieferter Form, sondern auch in der Wahl eines Materials, das wohl so alt wie die Kunst selbst ist.

 

Es gibt keine Vorlagen für meine Skulpturen, ich arbeite mit Quintessenzen. Vor allem aber arbeite ich mit dem Stein.

 

Den Stein, den hatten sie immer schon.

 

Würde es möglich sein, eine eigene Sprache, einen eigenen Ausdruck zu finden.